* 1987 Seoul, Korea
lives and works in Berlin and Seoul

since 2014
Art in Context - Universität der Künste Berlin
2014
Meisterschüler degree, UDK Berlin
2013
Absolvent degree, UDK Berlin
2012
Hunter College University New York
since 2009
Class of Prof. Robert Lucander
since 2008
University of Fine Arts Berlin (UDK Berlin)

Solo-exhibitions

2016
Blinder Beifall, Sexauer Gallery Berlin
2015
Sediment, Arndt Gallery Berlin
Ich_No_Gramm, Zönotéka Projektraum Berlin
2014
Abrieb, ZQM Berlin
2013
SPURLAUSCHEN, DKS Gallery Berlin

Selected groupshows

2017
FESTIVAL OF FUTURE NOWS, Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart Berlin
New Adventures in Vexillology #3, Kunstverein Amrum
ELEVATION - IN DEN TIEFEN DER OBERFLÄCHE, Kunstverein KISS- Kunst im Schloss Untergröningen e.v
2016
CIRCUMSTANCES, Salon am Moritzplatz Berlin
Struktion- Artweek 2016, Kühlhaus Berlin
DIE GESCHICHTE HAT EINEN FEHLER / ZU VIELE ERZÄHLER, Kunstverein Gütersloh
Dialog der Residuen- Henri Haake & Jeewi Lee, Gallery Villa Köppe Berlin
2015
PITCH - Das Zepter des großen Nagus, Internationales Handelszentrum IHZ Berlin
Kunst&Konstrukt, Westraum, Berlin
NGORONGORO, Artistweekend, Lehderstrasse 34 Berlin
-ndo, Museum Jorge Rando, Málaga Spain
Schlüssel zur Stadt, Leipzigerstr.60 Berlin
Frames of War, curated by Natasha Marie Llorens, Momenta NYC
2014
FESTIVAL OF FUTURE NOWS, Neue National Galerie Berlin
BERLIN MASTERS, Arndt Gallery Berlin
Meisterschüler Final Exhibition + Rundgang 2014, UDK Berlin
UMWANDLUNG, Quer-Gallery UDK Berlin
Rund & Bunt/ Rond&Diapré, Project Space Ventilator 24, Berlin
2013
KAMMERFLIMMERN, chamber music hall Fridenau, Berlin
SCHAU MAL!- curated by Jan Philipp Sexauer, Schaufenster Art Space Berlin
pieces, KWADRAT Gallery Berlin
Absolventenausstellung, Quer-Gallery UDK Berlin
QUER- curated by Karsten Konrad und Robert Lucander, Quer-Gallery UDK Berlin
Rundgang 2013, UDK Berlin
Schauwerk 04, Betahaus Art Space Berlin
2012
Open Studios, MFA Hunter College University, NYC
Groupshow of scholarship holders of Dorothea-Konwiarz-Stiftung, Berlin
2011
Group Exhibition, Blankspace Gallery NYC
Jungart, Jungart 2011, Alte Münze Exhibition Space Berlin
Sichtbarkeit, 129 Gallery Berlin
Fermentation Primale, Brussels Belgium
Rundgang 2011, UDK Berlin
17 Tage danach, 129 Gallery Berlin
Veilchen, Uferhallen Exhibition SpaceBerlin
Parasitäre Ausstellung_the female issue, UDK Berlin
2010
Give me five, Kopenhagen Gallery Berlin
Rundgang 2010, UDK Berlin
Gnadenlos, Forgotten Bar Berlin
Umsetzten, Class of Professor Robert Lucander, Freies Museum Berlin
Geist III, Berlin
Geist IV, Berlin
2009
Rundgang 2009, UDK Berlin

Grants

2015
Kwanjeong Lee, Chonghwan Foundation
2012
Dorothea-Konwiarz-Stipendium
2011
Jungart Preis für Malerei

[German]


Alltagsspuren, die nicht wahrgenommen werden oder für das Auge unsichtbar sind, treten erst durch Lee’s Interaktion in Erscheinung und werden zum allgegenwärtigen Motiv. Die als malerische Elemente genutzten Spuren werden in Lee’s Arbeiten konserviert. Die Sichtbarkeit, beziehungsweise Unsichtbarkeit, tritt in den Vordergrund und stellt die visuelle Wahrnehmung des urbanen Menschen in Frage. Residuen treten meist in abstrakter minimalistischer Form auf, besitzen aber eine starke Narration, die beispielsweise (künstlerische) Interaktionen oder aber auch Zeit und somit die Vergangenheit und mit ihr Geschichte festhalten und belegen. Die Spuren in ihren Arbeiten fangen einen Ausschnitt des Geschehens in der Vergangenheit ein. Im Kopf des Betrachters entsteht ein bestimmtes, einmaliges Bild des Ereignisses.
Die Vorstellungskraft, Fantasie und Aufmerksamkeit des Betrachters werden in Lee’s Arbeiten konstant geweckt und gefordert. Durch Lee’s subtile Veränderungen der Normen, in denen sie beispielsweise Bodenausschnitte eingerahmt an Wänden zeigt, verändert sie die Auffassung von Alltäglichem. Sie zeigt dem schnelllebigen Menschen auf, was unbeachtet bleibt, was wahrgenommen wird und somit existiert, oder was durch mangelndes Bewusstsein nicht bemerkt wird und somit nicht zu existieren scheint. Dies bezieht sich auf den Alltag, aber eben auch auf gesellschaftliche Sujets, zu denen sich wiederum der Bogen zu Lee’s bewegtem Lebenslauf spannen lässt.